Aus dem Kirchenvorstand


Beim Gottesdienst zum Gemeindefest im Oktober sollte das Thema Abendmahl im Mittelpunkt stehen. Das hatte der Kirchenvorstand beschlossen und war bei der Umsetzung aktiv mit dabei:
Ihre Fragen, Erfahrungen und Glaubensaussagen brachten die Mitglieder des Kirchenvorstands beim Gottesdienst ein und motivierten die Gottesdienstbesucher zum Gespräch.
Ein Mitglied unseres KV ist leider nicht mehr dabei: Susanne von Hülsen hat aus persönlichen Gründen darum gebeten, zukünftig nur noch dem erweiterten Kirchenvorstand anzugehören. Der KV hat das Nachrücken von Gisela Attmannspacher als stimmberechtigtes Mitglied beschlossen.
Eine neue Aufgabe, die sich der KV vorgenommen hat: Neuzugezogene Gemeindeglieder sollen willkommen geheißen und über die Angebote der Gemeinde informiert werden. Mitglieder des KV besuchen Neuzugezogene oder hinterlassen bei Nichtantreffen einen Brief mit ihren Kontaktdaten.
Nach einem intensiven Austausch über unsere Ziele und Aufgaben wurden außerdem folgende Schwerpunkte festgelegt: Wir wollen eine aktive Gemeinde sein und aufeinander zugehen, wir wollen unsere Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten und dafür Bewusstsein schaffen. Das Banner „Christians for Future“ an unseren Kirchen und unsere Beteiligung an der Aktion „Glockenläuten fürs Klima“ sind entsprechende Projekte. Der Umweltausschuss wird gemeinsam mit unserer Kita einen Oasen-Gottesdienst dazu gestalten.
Und ganz wichtig ist dem KV auch, dass wir uns Hass und Intoleranz in unserer Gesellschaft entgegenstellen und für Toleranz, Gerechtigkeit und Frieden eintreten. Die Frage, wie wir diesen Schwerpunkt in der Gemeindearbeit umsetzen können, wird in den kommenden Sitzungen u.a. Thema sein.
Außerdem werden u.a. Konzepte für die Kirchenmusik, die Jahresrechnung von 2019 und der Haushalt für 2020 unter Führung unserer Kirchenpflegerin Gaby Kaifler beraten.
Wie Sie auf diesem Foto vom KV-Grillabend sehen, wird im KV aber nicht nur gearbeitet, sondern auch gemeinsam gefeiert, was durchaus der guten und kollegialen Zusammenarbeit dient.

Pfarrerin Elke Soellner

 

Im Mai 2019 erhielt der Kirchenvorstand in seiner Sitzung Besuch von unserem Dekan Martin Steinbach und einem Mitglied des Dekanatsausschusses, um ausführlich über die Herausforderungen und Entwicklungsthemen in unserer Gemeinde zu sprechen, sowie über bestehende lokale Kooperationen und Nutzung unserer Gebäude zu berichten.
Wir konnten aufzeigen, dass unsere Gemeinde sowohl über intensive Seniorenarbeit, wie auch Erwachsenenangebote und -bildung und Jugend- und Kinderaktivitäten verfügt und dabei danach strebt, die verschiedenen Gemeindeteile mit einzubinden. Gleichzeitig konnten wir berichten, dass unsere Mitgliederzahlen – entgegen der allgemein eher rückläufigen Entwicklung – in den letzten Jahren recht konstant geblieben sind.
Wir befinden uns derzeit in der Re-Zertifizierungs-Phase für den „Grünen Gockel“, einem kirchlichen Umweltmanagementsystem, das wir erstmalig 2015 auf Initiative von Carl-August Graf v. Kospoth in unserer Gemeinde eingeführt haben. Wir sehen darin nach wie vor einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung und glaubwürdigem kirchlichen Handeln und haben das erarbeitete Umweltprogramm für die nächsten vier Jahre beschlossen. Eine Maßnahme beispielsweise wird sein, auch den Heizstrom zukünftig bei einem „grünen“ Anbieter zu beziehen.